Ausbildung bei der Feuerwehr

Ausbildung zum Feuerwehrmann

Ausbildung zum Feuerwehrmann

Für manch einen hat sich der ehemalige Kindertraum verwirklicht und er will eine Ausbildung zum Feuerwehrmann machen. Dies ist eine gute Entscheidung, wenn man sich bewusst ist, welche Anforderungen so ein Beruf mit sich bringt. Man trägt in einigen Situationen viel Verantwortung, während insgesamt jedoch häufiger Situationen auftreten, die wenig mit den dramatischen Fernsehszenen gemeinsam haben. Gefordert sind von jemandem, der eine Ausbildung zum Feuerwehrmann macht, Mut, Einsatzbereitschaft, Teamgeist, technisches Know-how und die Bereitschaft, sich zu jeder Tages- und Nachtzeit das Letzte abzuverlangen. Schichtarbeit und Nachdienst sind in der Ausbildung zum Feuerwehrmann und auch danach die Regel. Zudem muss ein Feuerwehrmann ständig in körperlicher Bestform sein. Das Gleiche gilt für Frauen, die für diesen Beruf genauso geeignet, sind wie Männer.

Nach einer Ausbildung zum Feuerwehrmann geht man normalerweise in den Beamtenstatus und wird bei seiner jeweiligen Gemeinde angstellt. Grundvoraussetzung für eine Ausbildung zum Feuerwehrmann sind die deutsche Staatsangehörigkeit, mindestens ein Hauptschulabschluss und normalerweise eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung. Seit Neuestem bieten jedoch einige Feuerwehren auch eine Ausbildung direkt nach dem Schulabschluss an, dies ist aber noch die Seltenheit. Man muss bei der Ausbildung zum Feuerwehrmann einen Einstellungstest machen, in dem man unter anderem seine guten Kenntnisse in Rechtschreibung, Mathematik und Allgemeinwissen beweisen muss. Zudem gibt es einen praktischen Teil, in dem die sportlichen Fähigkeiten, handwerkliches Geschick und teilweise auch das Schwimmkönnen geprüft werden.

Der Auszubildende muss schwindelfrei sein und es wird getestet, ob er als Träger einer Atemschutzmaske in Frage kommt. Zum Schluss folgt eine gesundheitliche Überprüfung durch einen Arzt. Sind all diese Tests geschafft, wird man bei der Ausbildung zum Feuerwehrmann erstmal als Beamter auf Probe angestellt und durchläuft die 20-monatige Einführungszeit, die vor der Festanstellung nötig ist. Der klassische Ausbildungsplan beinhaltet die feuerwehrtechnische Ausbildung und Fächer wie Sport, Deutsch, Chemie, Physik und eniges mehr. Bei einigen Wachen der Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse II Pflicht, damit ein Lkw gefahren werden kann. Zudem muss er während der Ausbildung zum Feuerwehrmann an einigen Sonderlehrgängen teilnehmen. Diese können eine zusätzliche Ausbildung beinhalten, zum Beispiel als Feuerwehrtaucher, Rettungssanitäter oder Mitarbeiter im Umweltschutz. Am Ende der Einführungszeit wird eine Prüfung abgelegt. Mit deren Bestehen erfüllt der Auszubildende die Bedingungen zum Feuerwehrmann im mittleren Dienst. Nach einer gewissen Zeit kann man dann in höhere Dienststufen aufsteigen und beispielweise eine Stelle im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bekommen.

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