Allgemein – Feuerwehr Onlineportal http://www.feuerwehr-onlineportal.de Das Portal zum Thema Feuerwehr Tue, 22 Apr 2014 07:12:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.4 Faszination FDNY http://www.feuerwehr-onlineportal.de/faszination-fdny/ http://www.feuerwehr-onlineportal.de/faszination-fdny/#respond Tue, 05 Nov 2013 11:04:54 +0000 http://www.feuerwehr-onlineportal.de/?p=195 Weiterlesen »]]> Das Männer gerne mal mit großen Spielzeugen spielen, ist bekannt. Und auch das deshalb die Feuerwehr eine Anlaufstelle für erwachsene Kinderphantasien ist. Die amerikanische Feuerwehr, die FDNY, aus New York dagegen ist etwas vollkommen anderes. Viele Feuerwehren aus der ganzen Welt haben sie sich zum Vorbild genommen. Auch Laien nehmen jedes Jahr die große Reise auf sich, um ihren eigenen Helden näher zu kommen.

Was schätzen die Menschen so an der FDNY?

Auf diese Frage erhält man verschiedene Antworten. Ein Ranking würde in etwa so aussehen.

  • Kameradschaftliches Verhältnis
  • Offenheit untereinander und zu anderen
  • Verantwortungsbewusstsein und Pflichtgefühl
  • Ausrüstung und die Wagen

Es fällt also auf, dass es vor allem immaterielle Werte sind, die die FDNY zu etwas Besonderem machen. Besucher, die regelmäßig nach New York reisen, um die Feuerwehr zu sehen, berichten vor allem von dem tiefen, fast familiären Verhältnis, welches die „Fire Fighter” untereinander haben. Die Arbeitskollegen werden wie Familienmitglieder behandelt. Probleme des einzelnen gehen alle etwas an. Und jeder versucht zu helfen. Dieser kameradschaftliche Geist ist durch die lebhafte Vergangenheit und die oft gefährlichen Aufgaben des FDNY geprägt worden.

Warum dieser Teamgeist?

Die „Fire Fighters” verstehen sich selbst nicht nur als Feuerwehr, sondern als eine Art Universalhilfskraft. Während der Terroranschläge vom 11. September 2001 ließen viele Kameraden ihr Leben, um Zivilisten zu retten. Und das war nicht das erste Mal, dass die FDNY Arbeiten übernahm, bei denen manch andere Feuerwehr nur den Kopf schütteln konnte. Flutkatastrophen, Unwetter, Anschläge, aber auch ein strenger Ehrenkodex der Kameraden untereinander und der Dienst an den Bewohnern der Stadt haben den „Fire Fighters” ein hohes Ansehen verschafft. Viele dieser Aufgaben währen ohne den engen Zusammenhalt der Feuerwehrleute untereinander gar nicht möglich. Im Einsatz verlässt sich jeder von ihnen blind auf den anderen und vertraut sein Leben seinen Kameraden an.

Was lernen andere Feuerwehren vom FDNY?

Jedes Jahr laden die Männer und Frauen des FDNY Partner aus anderen Feuerwehren und auch interessierte Laien bei sich ein. Oft erleben die fremden Feuerwehrleute eine Überraschung, wenn sie sehen, mit wie viel Respekt und Herzlichkeit ihre amerikanischen Kollegen von den Menschen geehrt werden.
Vor allem den engen Zusammenhalt untereinander sollen die Besucher vom FDNY lernen. Aber auch der Umgang mit Krisensituationen, die nicht zum eigentlichen Repartier einer Feuerwehr gehören. Seit einigen Jahren geht die Angst vor Terrorangriffen überall um. Das FDNY besitzt die meiste Erfahrung auf diesem Gebiet und gibt dieses Wissen auch an ihre Kollegen weiter.
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Blaulicht, Martinshorn, Signalfarbe – die Feuerwehr http://www.feuerwehr-onlineportal.de/blaulicht-martinshorn-signalfarbe-die-feuerwehr/ http://www.feuerwehr-onlineportal.de/blaulicht-martinshorn-signalfarbe-die-feuerwehr/#respond Tue, 05 Nov 2013 10:55:39 +0000 http://www.feuerwehr-onlineportal.de/?p=191 Weiterlesen »]]> Seit Jahrtausenden ist die Feuerwehr für die Bekämpfung von Bränden zuständig. So gab es schon im Alten Ägypten erste Löschtrupps, die bei Feuern schnell eingreifen konnten. Doch weil die Anzahl der Brände in Deutschland in den letzten Jahrzehnten immer weiter zurückgeht, übernimmt die Feuerwehr heute zusätzlich zu ihrer ursprünglichen Aufgabe noch viele weitere wie etwa das Bergen von Unfallopfern, Hilfe bei Überschwemmungen oder Katastrophenschutz. Drei Erkennungsmerkmale sind für alle Einsätze der Feuerwehr essentiell. 

Das Blaulicht

Wie viele andere Hilfsdienste setzt auch die Feuerwehr an ihren Fahrzeugen Blaulicht ein, um im Notfall von anderen Verkehrsteilnehmern besser und schneller wahrgenommen zu werden. Das Blaulicht ist eine spezielle Form der Rundumkennleuchte, bei der die Leuchte stetig um 360 grad gedreht wird, um zu allen Seiten hin zu leuchten und dadurch ein Warnsignal, dass jedem sofort auffällt, da es im Straßenverkehr sonst nirgendwo vorkommt, auszusenden. In Deutschland wurde das Blaulicht an Fahrzeugen der Feuerwehr im Jahre 1933 im Zuge der Kriegsvorbereitungen der Nationalsozialisten eingeführt, da es aufgrund seiner enorm hohen Streuung in der Atmosphäre für Bomber in großer Flughöhe nicht auszumachen war. Zunächst war das Blaulicht allerdings statisch, erst in den 50er Jahren wurde die Rundumkennleuchte eingeführt. An Privatfahrzeugen darf laut Gesetz kein Blaulicht angebracht werden, Blaulicht für zu Hause ist hingegen erlaubt.

Das Martinshorn

Das Martinshorn ist eine spezielle Form eines sogenannten Folgetonhorns, also einer Installation an Fahrzeugen, die schnell aufeinander folgende Tonsignale in verschiedenen Grundfrequenzen abgibt, um dadurch ein Warnsignal zu erzeugen. Bei der Feuerwehr kommt das Martinshorn zum Einsatz, um andere Verkehrsteilnehmer aufzufordern, den Weg für die Einsatzwagen freizumachen. Seinen Namen verdankt das Martinshorn seinem Erfinder Max Martin, dessen Firma es 1932 im Auftrag der Regierung entwickelte. Die Signaltöne wurden dabei aus dem ursprünglichen Metier der Firma Martin, dem Bau von Jagdhörnern und Kavallerietrompeten, entlehnt. Entweder von dem Jagdsignal für “Halt” oder dem Hornsignal der Kavallerie für “Straße frei!”. Martinshorn und Blaulicht müssen von der deutschen Feuerwehr stets in Verbindung angewendet werden. Der akustische Unterschied zwischen dem Ton des Martinshorns der Feuerwehr und dem anderer Rettungsdienste ist dadurch bedingt, dass die großen Feuerwehrwagen noch echte Hörner benutzen, bei denen der Ton mithilfe von Druckluft erzeugt wird, andere Rettungsdienste mit kleineren Fahrzeugen diesen hingegen elektronisch erzeugen.

Die Warnfarbe

Die Farbe der Feuerwehr in Deutschland ist eine sogenannte RAL-Farbe, also eine von der RAL GmbH hergestellte und normierte Farbe. Ihre offizielle Bezeichnung ist Feuerrot und ihre Kennzeichnung RAL 3000. Sie wurde in erster Linie wegen ihrer Auffälligkeit als natürliche Warnfarbe gewählt und wird seit den 30er Jahren verwendet.

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Vorbeugung gegen Hausbrand, wenn man leicht entzündliche Pflanzen züchtet http://www.feuerwehr-onlineportal.de/vorbeugung-gegen-hausbrand-wenn-man-leicht-entzuendliche-pflanzen-zuechtet/ http://www.feuerwehr-onlineportal.de/vorbeugung-gegen-hausbrand-wenn-man-leicht-entzuendliche-pflanzen-zuechtet/#respond Tue, 09 Jul 2013 13:40:15 +0000 http://www.feuerwehr-onlineportal.de/?p=149 Weiterlesen »]]> Ein Brand in der eignen Wohnung oder in dem eigenen Haus ist für viele Menschen der schlimmste Albtraum. Genau deswegen sollte man einige Maßnahmen treffen die einem Hausbrand vorbeugen.

Vor allem wenn man in den eigenen 4 Wänden Pflanzen züchtet und diese auch noch vielleicht künstlich bestrahlt, ist dies immer noch ein weiteres Risiko für einen Brand. Zum einen sind die Pflanzen an sich ein sehr gutes Nährmittel für ein Feuer. Zweitens liefern die jeweiligen Lichtquellen, mit denen die Pflanzen eventuell belichtet werden, ebenfalls ein Risiko für einen Wohnungsbrand. Wichtig ist vor allem, dass Sie in jedem ihrer Zimmer einen Rauchmelder haben. So werden Sie frühzeitig gewarnt, falls ein Feuer entfacht und Sie sich noch im Haus befinden.

Leider bringen Rauchmelder relativ wenig, wenn man sich gerade nicht in den eigenen vier Wänden befindet. Genau deshalb sollte man das Risiko für ein Feuer so gering halten wir nur möglich. Stellen Sie jedes mal vorm Verlassen der Hauses sicher, dass die jeweiligen Lichtquellen nicht zu nah den Pflanzen stehen. Auf diese Weise kann es nämlich auch sehr schnell passieren, dass etwas anfängt zu brennen oder die Pflanze einfach wegschmort. Sie können jedoch schon beim Kauf von Lichtquellen einem Hausbrand vorbeugen. Investieren Sie bitte nicht zu wenig in die jeweiligen Lichtquellen, denn minderwertige Ware fängt leider sehr schnell an zu brennen und kann somit auch sehr schnell einen Hausbrand entfachen. Legen Sie lieber etwas mehr an, denn hochwertigere Ware ist einfach widerstandsfähiger und viel sicherer.

Wenn Sie all diese Tipps und Hilfestellungen berücksichtigen, so sind Sie bestens gerüstet, auch wenn Sie in den eigenen vier Wänden Pflanzen züchten wollen. Sichern Sie sich so gut wie nur möglich ab, denn umso weniger besteht die Chance, dass sich ein Feuer entzündet.

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Ausbildung bei der Feuerwehr http://www.feuerwehr-onlineportal.de/ausbildung-bei-der-feuerwehr/ http://www.feuerwehr-onlineportal.de/ausbildung-bei-der-feuerwehr/#respond Wed, 14 Nov 2012 11:05:45 +0000 http://oneclick.i.biz/instances/www.feuerwehr-onlineportal.de/?p=140 Weiterlesen »]]> Ausbildung zum Feuerwehrmann

Ausbildung zum Feuerwehrmann

Für manch einen hat sich der ehemalige Kindertraum verwirklicht und er will eine Ausbildung zum Feuerwehrmann machen. Dies ist eine gute Entscheidung, wenn man sich bewusst ist, welche Anforderungen so ein Beruf mit sich bringt. Man trägt in einigen Situationen viel Verantwortung, während insgesamt jedoch häufiger Situationen auftreten, die wenig mit den dramatischen Fernsehszenen gemeinsam haben. Gefordert sind von jemandem, der eine Ausbildung zum Feuerwehrmann macht, Mut, Einsatzbereitschaft, Teamgeist, technisches Know-how und die Bereitschaft, sich zu jeder Tages- und Nachtzeit das Letzte abzuverlangen. Schichtarbeit und Nachdienst sind in der Ausbildung zum Feuerwehrmann und auch danach die Regel. Zudem muss ein Feuerwehrmann ständig in körperlicher Bestform sein. Das Gleiche gilt für Frauen, die für diesen Beruf genauso geeignet, sind wie Männer.

Nach einer Ausbildung zum Feuerwehrmann geht man normalerweise in den Beamtenstatus und wird bei seiner jeweiligen Gemeinde angstellt. Grundvoraussetzung für eine Ausbildung zum Feuerwehrmann sind die deutsche Staatsangehörigkeit, mindestens ein Hauptschulabschluss und normalerweise eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung. Seit Neuestem bieten jedoch einige Feuerwehren auch eine Ausbildung direkt nach dem Schulabschluss an, dies ist aber noch die Seltenheit. Man muss bei der Ausbildung zum Feuerwehrmann einen Einstellungstest machen, in dem man unter anderem seine guten Kenntnisse in Rechtschreibung, Mathematik und Allgemeinwissen beweisen muss. Zudem gibt es einen praktischen Teil, in dem die sportlichen Fähigkeiten, handwerkliches Geschick und teilweise auch das Schwimmkönnen geprüft werden.

Der Auszubildende muss schwindelfrei sein und es wird getestet, ob er als Träger einer Atemschutzmaske in Frage kommt. Zum Schluss folgt eine gesundheitliche Überprüfung durch einen Arzt. Sind all diese Tests geschafft, wird man bei der Ausbildung zum Feuerwehrmann erstmal als Beamter auf Probe angestellt und durchläuft die 20-monatige Einführungszeit, die vor der Festanstellung nötig ist. Der klassische Ausbildungsplan beinhaltet die feuerwehrtechnische Ausbildung und Fächer wie Sport, Deutsch, Chemie, Physik und eniges mehr. Bei einigen Wachen der Erwerb der Fahrerlaubnis der Klasse II Pflicht, damit ein Lkw gefahren werden kann. Zudem muss er während der Ausbildung zum Feuerwehrmann an einigen Sonderlehrgängen teilnehmen. Diese können eine zusätzliche Ausbildung beinhalten, zum Beispiel als Feuerwehrtaucher, Rettungssanitäter oder Mitarbeiter im Umweltschutz. Am Ende der Einführungszeit wird eine Prüfung abgelegt. Mit deren Bestehen erfüllt der Auszubildende die Bedingungen zum Feuerwehrmann im mittleren Dienst. Nach einer gewissen Zeit kann man dann in höhere Dienststufen aufsteigen und beispielweise eine Stelle im gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bekommen.

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Jeder Feuerwehrmann braucht seinen eigenen Schrank http://www.feuerwehr-onlineportal.de/jeder-feuerwehrmann-braucht-seinen-eigenen-schrank/ http://www.feuerwehr-onlineportal.de/jeder-feuerwehrmann-braucht-seinen-eigenen-schrank/#respond Wed, 14 Nov 2012 10:14:25 +0000 http://oneclick.i.biz/instances/www.feuerwehr-onlineportal.de/?p=132 Weiterlesen »]]> Jeder Feuerwehrmann hat seinen eigenen Spind

Jeder Feuerwehrmann hat seinen eigenen Spind

Jeder kennt ihn, viele benutzen ihn und bei manch einem steht sogar zu Hause einer: ein Spind. Der praktische, Raumsparende Schrank dient nicht nur zur Unterbringung von Kleidung. In Firmen, Schulen, Sportvereinen, Bundeswehr, Polizei – überall kommt der Spind zum Einsatz. Immer dort, wo sich Menschen umkleiden, ihre privaten Sachen verstauen oder gegen dienstliche Eintauschen müssen, wird er benötigt. Typisches Beispiel ist die Feuerwehr.

Jeder Feuerwehrmann benötigt Platz, um seine privaten Dinge wie Kleidung und Wertsachen während seiner Bereitschaftszeit sicher verstauen zu können. Wobei gleichzeitig die schwere Schutzkleidung ebenfalls bis zum nächsten Einsatz parat liegen muss; denn es ergibt keinen Sinn und wird nach kurzer Zeit ungemütlich, ständig Helm, Stiefel und Brandschutzkleidung “am Mann oder der Frau” haben zu müssen. Also wird ein platzsparender Schrank benötigt, in dem alles passend und in sinnvoller Reihenfolge griffbereit untergebracht ist. Und das geht alles nur mit und in einem offenen Spind. Der Helm kann z. B. in einem speziellen Halter oben gelagert werden; die Stiefel stehen unten auf einem Sockel, fertig zum Anziehen; Jacke und Hose hängen an Haken mittig. Private Dinge sind innerhalb vom Spind in abschließbaren Fächern untergebracht.

Wer einen Garten sein eigen nennt, wird die Vorzüge eines Spinds ebenfalls schätzen. Gartengeräte und andere Ausrüstung, auch Arbeitskleidung, nehmen so gelagert keinen Platz weg und sind auch sicher vor Witterung und fremden Zugriffen. Robust und wetterfest verrichtet der Spind seinen Dienst. Das Material, aus dem ein Spind besteht, kann variieren. Von Metall, verzinkt oder nicht, bis zu leichtem Kunststoff ist er in vielen Größen und Farben erhältlich. War der Spind früher nur in Spezialgeschäften erhältlich, kann er heutzutage auch per Internet bestellt werden, speziell auf der Homepage von BBTec. Hier findet jeder “seinen” Spind – auch die Feuerwehr.

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Schwelbrand, die unsichtbare Gefahr http://www.feuerwehr-onlineportal.de/schwelbrand-die-unsichtbare-gefahr/ http://www.feuerwehr-onlineportal.de/schwelbrand-die-unsichtbare-gefahr/#respond Fri, 03 Aug 2012 12:51:53 +0000 http://oneclick.i.biz/instances/www.feuerwehr-onlineportal.de/?p=107 Weiterlesen »]]> Schwelbrand

Schwelbrand

Ein Schwelbrand zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass das schwelende Material von einer ausreichenden Sauerstoffversorgung abgeschnitten ist. So können sich keine Flammen bilden. Sicherlich ist das ein Vorteil. Das erschwert aber auch die Entdeckung des Brandherdes. Man sieht ihn nicht und die Rauchbildung ist auch eingeschränkt. So kriecht der Brand unbemerkt weiter und verglüht nahezu alles, was auf seinem Weg liegt.

Ein Schwelbrand erlischt in den allermeisten Fällen nicht von selbst. Im Gegenteil: Erreicht die Glut einen Bereich, in dem Sauerstoff in ausreichendem Maße verfügbar ist, besteht die hohe Gefahr, dass sich der Schwelbrand zu einem Flammbrand entwickelt. Da das glimmende Material nicht vollständig verbrennt, entflammt die bereits verkohlte Fläche innerhalb von Sekunden.
In nur wenigen Minuten kann es passieren, dass die gesamte Wohnung in Flammen steht.

Bei einem Schwelbrand ist ab einer bestimmten Größe die Gasentwicklung, z. B. das hochgifte Kohlenmonoxid, sehr gefährlich.
Die Gase können auch in Flammen aufgehen. Sind die Möglichkeiten, abgesehen vom Sauerstoff, für einen Flammbrand gegeben, entzünden sich die Gase bei plötzlichem Sauerstoffzutritt explosionsartig (beispielsweise durch das Öffnen einer Tür oder eines Fensters).

Als häufige Ursache gelten für Schwelbrände Verglühungen an oder in Kabeln, die sich durch die Ummantelung und darüber hinaus fressen und über diesen Weg letztendlich für das Abbrennen ganzer Häuser verantwortlich sein können.
Beispielsweise können eine schlechte Kabelisolierung und ein tropfender Abfluss im Verbund zu Kurzschlüssen führen, die den Schwelbrand dann verursachen.
Eine Selbstentzündung aufgrund eigenständiger Hitzeentwicklung ist ebenfalls eine mögliche Gefahr. In Kompost- oder Heuhaufen bildet sich Wärme, die bei leicht entflammbarer Umgebung schnell einen Schwelbrand auslöst. Kommt der Sauerstoff hinzu, entzünden sich diese Haufen sehr schnell.

Um einen Schwelbrand zu verhindern, sollten elektrische Leitungen gut isoliert sein. Schlecht ummantelte Kabel, die überkreuzt sind, laden zu einem Schwelbrand geradezu ein. Bei elektrischen Kabeln, die durch feuchte bis nasse Umgebungen führen, sollte eine besondere Vorsicht ohnehin gegeben sein. Elektrizität ist der bei weitem häufigste Auslöser von Schwelbränden. Und Zigarettenreste sollte man natürlich niemals achtlos durch die Gegend schnippen oder in die Sofaritze fallen und dort liegen lassen.
Beim Kompost kann man die Möglichkeit einer Selbstentzündung durch das Durchmischen des Haufens nahezu ausschließen.

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Rauchmelder können Leben retten http://www.feuerwehr-onlineportal.de/rauchmelder-koennen-leben-retten/ http://www.feuerwehr-onlineportal.de/rauchmelder-koennen-leben-retten/#respond Fri, 03 Aug 2012 12:51:04 +0000 http://oneclick.i.biz/instances/www.feuerwehr-onlineportal.de/?p=105 Weiterlesen »]]> Rauchmelder

Rauchmelder

In Deutschland sterben jedes Jahr fast 600 Menschen bei Bränden in ihren Wohnungen. Die meisten Feuer brechen nachts aus, wenn die Bewohner friedlich in ihren Betten liegen und schlafen. Am Tag wird ein Brandherd in den meisten Fällen rasch entdeckt und gelöscht, aber in der Nacht können sich Feuer oftmals ungehindert entwickeln. Die meisten Todesfälle werden durch die Rauchentwicklung beim Brand verursacht, die Opfer erliegen einer tödlichen Rauchvergiftung.

Wie kann man im Alltag vorbeugen, um Haus und Wohnung sicherer zu machen?

Das Anbringen von Rauch- oder Brandmeldern in den Wohnräumen kann Leben retten. Der laute und schrille Alarm dieser Geräte weckt jeden Schläfer auf und sorgt so dafür, dass die Hausbewohner sich in Sicherheit bringen können.

Die nachträgliche Montage von Rauchmeldern ist einfach und unkompliziert. Die Geräte werden mit dem mitgelieferten Befestigungsmaterial an die Zimmerdecke montiert. Es ist wichtig, dass sie waagerecht befestigt werden müssen. Das gilt auch für Wohnungen mit Dachschrägen. Rauchmelder sind batteriebetrieben, das Verlegen von Elektrokabeln ist somit nicht nötig. Am besten verwendet man Langzeitbatterien, die bis zu zehn Jahren halten. Wird eine Batterie zu schwach, melden qualitativ hochwertige Geräte durch einen Signalton, dass ein Batteriewechsel fällig ist.

In Räumen, in denen eine starke Dampf- oder Staubentwicklung üblich ist, sollte man keine Rauch-, sondern Hitzemelder installieren. Dies gilt vor allem für Küchen und Badezimmer. Hitzemelder warnen bei Erreichen einer bestimmten Temperatur. Dieser Punkt liegt für die meisten Geräte bei 60° Grad.

Es ist empfehlenswert, in regelmäßigen Abständen die ordnungsgemäße Funktion der Melder zu überprüfen. An den Geräten befindet sich eine Taste, über die ein Probe-Alarm ausgelöst werden kann.

Worauf soll beim Kauf eines Rauchmelders geachtet werden?

Rauchmelder sollen zuverlässig und sicher funktionieren. Deshalb sollte man beim Erwerb der Geräte auf maximale Qualität achten. Hochwertige Melder unterliegen strengen Prüfungen und werden in Deutschland nach DIN EN 14604 zertifiziert. In dieser Norm werden die Kriterien festgelegt, nach denen Rauchmelder geprüft werden. Deshalb ist es wichtig, auf das CE-Zeichen mit Prüfnummer und der Angabe der „EN 14604“ zu achten. Ein Anhaltspunkt für sehr gute Qualität bietet auch das Prüfsiegel des VdS (Vertrauen durch Sicherheit).

Nach zehn Jahren sollten Rauch- und Hitzemelder ausgetauscht werden, um gleichbleibenden Schutz und Sicherheit zu gewährleisten.

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Was tun bei einem Wohnungsbrand? http://www.feuerwehr-onlineportal.de/was-tun-bei-einem-wohnungsbrand/ http://www.feuerwehr-onlineportal.de/was-tun-bei-einem-wohnungsbrand/#respond Fri, 03 Aug 2012 12:48:25 +0000 http://oneclick.i.biz/instances/www.feuerwehr-onlineportal.de/?p=103 Weiterlesen »]]> Wohnungsbrand

Wohnungsbrand

Bei einem Wohnungsbrand spielt das Verhalten der Bewohner in den ersten Sekunden und Minuten eine entscheidende Rolle für das Leben von Mensch und Tier sowie materielle Werte. Eigene Löschversuche neben den ersten Notfallmaßnahmen hängen auch von der Ursache des Brandes ab.

Wohnungsbrand – Maßnahmen im Telegrammstil

Die wichtigsten Maßnahmen sind zunächst wie folgt zusammenzufassen:
1. Tür zum Brandraum schließen, wenn sich dort niemand aufhält
2. Feuerwehr über 112 rufen (auch mobil, auch ohne aufgeladene Karte): Was brennt wo, wer meldet den Brand, sind Personen in Gefahr?
3. Rettung von Personen, Warnung von Mitbewohnern, Evakuierung – keine Aufzüge, sondern gekennzeichnete Fluchtwege benutzen!
4. Löschversuch ohne eigenes Risiko, wenn dieser erfolglos bleibt: abbrechen, Raum verlassen, Tür schließen, aber nicht verschließen!
5. Abschalten von Gas und elektrischen Anlagen (Hauptschalter/-hähne schließen, sofern zugänglich)
6. Einweisung der Feuerwehr

Dieser Ablauf ist ein Standard bei jedem Wohnungsbrand, der immer eingehalten werden sollte. Im Detail ist bei den Punkten 4. und 5. zu differenzieren, besonders die eigenen Löschversuche müssen gut bedacht werden. Sie von vornherein zu verwerfen ist falsch. Es gibt durchaus Brände, die selbst bekämpft werden können, zum Beispiel Papier- und Müllbrände, die bei einem Wohnungsbrand noch lokal begrenzt sind. Der eigene Löschversuch unterbindet hier größeren Schaden und ist mit Wasser ohne große Gefahr durchzuführen. Beim geringsten Zweifel – ob sich etwa brennbare Flüssigkeiten in der Nähe befinden, ob eine Verpuffung droht – ist der Löschversuch zu unterlassen. Gas- und Stromzugänge abzusperren ist immer hilfreich, sie müssen aber zugänglich sein. Bedenken Sie, dass Sie einen verrauchten Raum nicht mehr betreten können, auch nicht mit einem Tuch um den Mund. Die Feuerwehr betritt ihn mit Gasmaske, und zwar – auch bei simplen Wohnungsbränden – auf dem Boden robbend. Der ungeschützte Mensch wird durch Kohlenmonoxid und andere Gase binnen Sekunden bewusstlos.

Die häufigsten Brandursachen in Wohnungen

Nummer eins bei den Ursachen für einen Wohnungsbrand sind nach wie vor elektrische Geräte, sie sind für knapp ein Viertel aller Brände verantwortlich. Als besonders gefährlich erweisen sich immer wieder Heizdecken und -kissen, Kühlschränke und Bügeleisen. Auch der Stand-by-Modus von TV, PC und HiFi-Anlage kann bei Überlastung zu einem Brand führen. Nicht abgeschaltete Herdplatten mit Töpfen darauf oder Plastik in der Nähe lösen ebenso einen Wohnungsbrand aus wie vergessene Brötchen im nicht abgeschalteten Backofen. Mit Fett verschmutzte Dunstabzugshauben, Heizstrahler, nicht gereinigte Kamine, in ihrer Nähe gelagertes Brennmaterial, der gute alte Weihnachtsbaum und Adventskränze und dann erst Rauchen im Bett folgen auf der Prioritätenliste der Ursachen für einen Wohnungsbrand.

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